Einstellung zur Arbeitssuche
Wie leichtsinnig die hiesigen Zeitgenossen die Chancen eines Jobs auf das Spiel setzen. Gleich so, als hätte die Funktion, der Arbeitgeber, sein Ruf, die Positionsbezeichnung keine Bedeutung. Den Kontrast bilden dazu die hohen Arbeitslosenzahlen und die vielen Jobs, die keine Perspektive bieten. Vor diesem Hintergrund wäre es logisch, an einem guten Job festhalten zu wollen, oder Bemuehen um einen „guten“ Job erkennen zu lassen. Das Gegenteil scheint der Fall. Bei Einstellungsgesprächen bleiben die Kandidaten stumm, distanziert, desinteressiert. Eine Kündigung scheint sie nicht sonderlich zu stören. Sind die sozialen Netzwerke tatsaechlich so dicht geknuepft, dass es auf eine persoenliche Karriere nicht ankommt, weil jeder in den weichen Schoss der Familie zurückfallen kann? Oder ist es wirklich ein solches Novum, dass es für das Verbleiben und Weiterkommen auf persönliche Leistung ankommt, und nicht auf die Lobby der Familie, oder auf die Beziehungen zu den Vorgesetzten?
rangingsea - 3. Dez, 16:24
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

Trackback URL:
https://fernlicht.twoday.net/stories/3017423/modTrackback